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Aus dem Inhalt: Die Technik von Diskussionsanlagen

Neue Möglichkeiten der Tonbandtechnik

Das Regenerieren von Bildröhren

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Heft21/FUNKSCHAU 1961

KURZ UND ULTRAKURZ

50 Jahre Telefunken-Zeitung. 1911 gründete der damalige Tele- funken-Direktor und spätere Staatssekretär Hans Bredow für den Zusammenhalt und die Unterrichtung der weit über die Welt ver- streuten Telefunken-Angehörigen ein Mitteilungsblatt mit dem Namen Telefunken-Zeitung. Später entwickelte sich daraus eine wissenschaftlich-technische Fachinformation für Funktechnik und Elektronik mit bedeutenden Beiträgen aus dem Hause Telefunken. In ihr haben Prominente der drahtlosen Technik geschrieben, u. a. Graf Arco, Alexander Meißner, Otto v. Bronk, Otto Böhm und Werner Nestel. An der Gestaltung waren zuletzt Erwin Roessler und Hans Rukop beteiligt; heute zeichnet W. T. Runge als Heraus- geber.

„Ernst-Becker-Fernsehstudio“. Am 10. Oktober übergab der SWF- Intendant Prof. Bischoff in Baden-Baden das „Ernst-Becker-Fern- sehstudio“ seiner Bestimmung. Der eigentliche Studiokomplex mit vier je 700 qm großen Studios und 69000 cbm umbautem Raum wird ergänzt durch den schon früher fertiggewesenen Werkstatt- bau mit 9300 cbm. In den Baukosten für den Studiokomplex in Höhe von 11,7 Millionen DM sind 4 Millionen DM für technische Einrichtungen und Beleuchtungsanlagen enthalten.

US-Stereo-Norm auch in Kanada. Die kanadischen Behörden ge- nehmigten am 1. September Stereo-Rundfunksendungen nach der US-Norm über kanadische UKW-Rundfunkstationen. Die Erlaubnis schließt auch Doppelprogramm-Aussendungen ein, d. h. es dürfen sowohl Stereo-Programme mit Werbung als auch bezahlte Hinter- grundmusik gleichzeitig ausgestrahlt werden.

Zweites Fernsehprogramm in Italien. Am 4. November beginnt nach langer Vorbereitung das Zweite italienische Fernsehprogramm über 14 UHF-Sender im Bereich IV. Die bisherigen Versuchssen- dungen mit Testbildern und Filmen zeigten dank der meist auf Bergen installierten UHF-Sender große Reichweiten, aber zugleich in vielen Gebieten auch starke Reflexionen als Folge der mit Aus- nahme des Nordens durchweg gebirgigen Oberfläche der italieni- schen Halbinsel.

UKW wird wichtiger. Radio Bremen benutzte bisher (und wird es weiterhin tun) die Mittelwelle 220,9 m = 1358 kHz, wobei in Richtung Tirana/Albanien, dem eigentlichen Wellenbesitzer, aus- geblendet werden mußte. Seit einiger Zeit liegt auf der gleichen Frequenz ein stark störender Ostzonensender. Nunmehr wird Radio Bremen einen 200-m-Mast errichten und von diesem aus das Erste und Zweite Hörfunkprogramm im UKW-Bereich abstrahlen; damit werden die bisherigen schwächeren UKW-Sender und der 96-m-Mast ersetzt. Es ist zu erwarten, daß die neue Strahler- anlage das gleiche Gebiet versorgen kann wie früher der Mittel- wellensender. Die Anlage wird in voller Stärke etwa im Sommer 1962 in Betrieb sein.

Diamanten als Halbleiter. Die amerikanische General Electric Co., Schenectady, N.Y., stellt jetzt als Halbleiter verwendbare Diamanten her, gefertigt aus Graphit mit gewissen „Verunreini- gungen“ wie Bor, Beryllium oder Aluminium, die dem unter sehr hoher Temperatur produzierten Diamanten erst die Eigenschaft eines Halbleiters verleihen.

Fernseh-Berichterstattung aus Tokio 1964. Die Eurovision darf von den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Jahre 1964 nach einer Vereinbarung zwischen der UER und den zuständigen japa- nischen Stellen Filmberichte von mindestens 20 Stunden Dauer bringen. Sollte bis 1964 eine Fernseh-Direktübertragung mit Hilfe aktiver Nachrichtensatelliten möglich sein was nach dem letzten Stand der Dinge als nicht mehr utopisch gelten darf -, so sollen neue Verträge über weitaus längere Übertragungszeiten abge- schlossen werden.

Seenotfunkbake im Grenzwellenbereich. In Ausführung der Empfehlungen des Londoner Schiffssicherheitsvertrages von 1960 haben zuständige deutsche Stellen die Entwicklung von volltransi- storisierten, ohne Bedienung arbeitenden kleinen Notsendern für Schiffbrüchige aufgenommen. Diese Baken sollen auf der Telefonie- Seenotfrequenz 2182 kHz arbeiten und mit besonders angeordneten Ferritantennen auch im wasserüberspülten Zustand genügend gut abstrahlen.

Das Fotokopieren aus der FUNKSCHAU ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Sie gilt als erteilt, wenn jedes Fotokopierblatt mit einer 10-Pf-Wert- marke versehen wird (von der Inkassostelle für Fotokopiegebühren, Frankfurt/Main, Gr. Hirschgraben 17/19, zu beziehen). Mit der Einsendung von Beiträgen übertragen die Verfasser dem Verlag auch das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren laut Rahmenabkommen vom 14. 6. 1958 zu erteilen.

FUNKSCHAU 1961 / Heft 21

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Die Type 631 ist eine Flachdrucktaste und wird mit 2 oder 3 Tasten geliefert. Sie ist für Fernsehgeräte gedacht, kann jedoch auch für andere Geräte ver- wendet werden.

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KURZ-NACHRICHTEN

Thorn Electric hat in England eine neue Farbbildröhre mit Namen „Zebra“ entwickelt, so daß jetzt aus England zusammen mit der „Banana“-Röhre von Mullard zwei neue Vorschläge vor- liegen. * Gegenwärtig sind in 59 Ländern der Erde etwa 1 000 000 Fernschreiber in Betrieb, darunter allein 35 000 im Bundesgebiet. * Die Fernsehgesellschaft der Berliner Tageszeitungen hat dem Sen- der Freies Berlin eine fahrbare Ampex-Video-Aufzeichnungsanlage zur Verfügung gestellt; sie wurde während der Funkausstellung zum erstenmal in Betrieb genommen. * Die Teldec-Schallplatten- gesellschaft entwickelt ein Aufnahmeverfahren für Stereo-Schall- platten, das auch bei Wiedergabe über kleine Stereo-Rundfunk- empfänger eine genügend breite Raumbasis gibt. Markenname: MD (Magic Dimension), Einführung: noch unbestimmt. * In der westafrikanischen Republik Ghana wurde eines der größten Kurz- wellenzentren Afrikas mit vier 100-kW-Sendern fertiggestellt; es wird im Endausbau 22 Richtstrahler umfassen. * Die englische Kurzwellen-Amateur-Organisation RSGB will sich bis zum Jahre 1963 dann begeht sie ihr 50jähriges (!) Jubiläum in London ein Haus mit technischer Bibliothek als eigenes Zentrum und als Treff- punkt für alle England besuchenden Kurzwellenamateure schaffen. * In der Schweiz sind heute 59 UKW-Rundfunksender an 32 Stand- orten in Betrieb; ihre Zahl dürfte demnächst auf 80 anwachsen. Bis Frühjahr 1962 sollen ferner sechs neue Fernsehsender bzw. -umsetzer in Betrieb genommen werden. * Grundig wird am 1. Januar 1962 seine bisherige schwedische Vertretung Sonopro- dukter in Grundig Svenska AB umbenennen und die Montage von Rundfunk- und Fernsehgeräten in Schweden aufnehmen. * Auf der diesjährigen Wescon-Tagung in San Francisco, deren Schwer- punkt bei der Halbleitertechnik lag, führte die RCA einen neu- artigen Universal-Transistor vor. Es handelt sich um einen drei- fach diffundierten Planar-Silizium-npn-Transistor. Er kann für 40% aller Aufgaben verwendet werden, für die man jetzt eine große Zahl verschiedener Typen benötigt.

Die Electric-Werbung

Die Electric-Werbung W. G. Müller stellt in Zusammenarbeit mit den maßgebenden Hersteller-Unternehmen für den Fachhandel eine wertvolle Verkaufshilfe her: Es handelt sich um einen Verkaufs-Prospekt von 16 Seiten DIN A4 mit den neuesten Fernsehgeräten, Rundfunkempfän- gern, Truhen, Tonbandgeräten, Plattenspielern sowie Koffersuper- und Taschenempfängern. Eine weitere achtseitige Ausgabe enthält die wich- tigsten Elektro-Haushaltgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Elek- troherde, Geschirrspüler, Küchengeräte, Heizgeräte, Trockenrasierer, Bügeleisen, Kaffeemühlen- und Maschinen sowie Staubsauger der nam- haftesten Hersteller. Diese zwei Ausgaben erscheinen jeweils im Frühjahr und im Herbst des Jahres. Es handelt sich hier um verkaufsfördernde Werbemittel des Fachhandels, die sich bereits vielfach bewährt und einen guten Anklang gefunden haben (Electric-Werbung W. G. Müller, Stutt- gart-Feuerbach, Heimbergstraße 51).

Kundendienst bei Siemens wie bisher

Siemens teilt mit, daß, unabhängig von der Verlegung der Fertigung von Rundfunk- und Fernsehgeräten auf andere Firmen (dem Vernehmen nach zu Loewe-Opta und Nordmende), der Siemens-Kundendienst im bisherigen Umfange selbstverständlich weitergeht, zumal die anderswo hergestellten Empfänger weiterhin unter dem alten Markennamen von Siemens selbst vertrieben werden. In eigenen Zweigniederlassungen unterhält Siemens zwanzig Reparaturwerkstätten; das Unternehmen hat Verträge mit 150 unabhängigen Werkstätten abgeschlossen, desgleichen noch mit weit mehr Kundendienst- und Reparaturannahmestellen allein für Rundfunk- und Fernsehgeräte.

Funkschau mit Fernsehtechnik und Schallplatte und Tonband Fachzeitschrift für Funktechniker

vereinigt mit dem jjerausgegeben vom FRANZIS-VERLAG MÜNCHEN RADIO-MAGAZIN Verlag der G. Franz’schen Buchdruckerei G. Emil Mayer

Verlagsleitung: Erich Schwandt - Redaktion: Otto Limann, Karl Tetzner Anzeigenleiter u. stellvertretender Verlagsleiter: Paul Walde

Erscheint zweimal monatlich, und zwar am 5. und 20. jeden Monats.

Zu beziehen durch den Buc- und Zeitschriftenhandel, unmittelbar vom

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Monats-Bezugspreis 2.80 DM (einschl. Postzeitungsgebühr) zuzügl. 6 Pf

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Redaktion, Vertrieb und Anzeigenverwaltung: Franzis-Verlag, München 37,

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Hamburger Redaktion: Hamburg-Meiendorf, Künnekestr. 20 Fernr. 638394

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Verantwortlich für den Textteil: Ing. Otto Limann; für den Anzeigenteil: Paul Walde, München. Anzeigenpreise nach Preisliste Nr. 11. Ver- antwortlich für die Osterreich-Ausgabe: Ing. Ludwig Ratheiser, Wien. Auslandsvertretungen: Belgien: De Internationale Pers, Berchem-Ant- werpen, Cogels-Osylei 40. Dänemark: Jul. Gjellerups Boghandel, Kopen- hagen K., Solvgade 87. Niederlande: De Muiderkring, Bussum, Nijver- heidswerf 19-21. Österreich: Verlag Ing. Walter Erb, Wien VI, Maria- hilfer Straße 71. Schweiz: Verlag H. Thali & Cie., Hitzkirch (Luzern). Alleiniges Nachdruckrecht, auch auszugsweise, für Holland wurde dem Radio Bulletin, Bussum, für Österreih Herrn Ingenieur

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Heft 21/FUNKSCHAU 1961

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Beiefe an die FUNKSCHAU-Redaktion

Nachstehend veröffentlichen wir Briefe unserer Leser, bei denen wir ein allgemeines Interesse annehmen. Die einzelnen Zuschriften enthalten die Meinung des betreffenden Lesers, die mit der der Redaktion nicht über- einzustimmen braucht.

Nochmals: Plastischer Raumklang bei einkanaligen Tonbandaufnahmen

FUNKSCHAU 1961, Heft 10, Seite 252 und Heft 18, Briefe an die FUNKSCHAU-Redaktion

Man gewinnt manchmal den Eindruck, als seien Interesse und Aufwand für pseudostereofonische Verfahren größer als für echte Stereofonie. Das beschriebene Verfahren unterscheidet sich nur durch Mehraufwand und Inkonstanz der Verzögerungszeit von einer einfachen Verhallungseinrichtung. Jedes Tonbandgerät mit getrenntem Hörkopf und Wiedergabeverstärker genügt, wenn man das Aufnahmesignal während einer Aufnahme auf den einen, das Wiedergabesignal auf den anderen „Stereokanal“ gibt. Ein zweiter Hörkopf mit eigenem Verstärker gestattet das Verhalten bespiel- ter Bänder.

Versuche dieser Art mit zwei Hörköpfen und einer Stereoanlage, bestehend aus zwei gleichen Hi-Fi-Verstärkern und zwei gleichen Kombinationen aus je vier Tief- und sechs Hochtönern, führten vor einigen Jahren zu folgenden Ergebnissen:

Vermeidet man übertriebene Verzögerungszeiten und/oder über- triebenen Lautsprecherabstand, die zum Zerfall des Klangbildes führen, so klingt die Wiedergabe überdimensional, wie in einer Fabrikhalle. Nur Musikstücke mit sehr langsamen Ein- und Aus- schwingvorgängen sind geeignet; Tanzmusik, Jazz, Klavierkonzerte scheiden aus, es sei denn, man dosiert den Effekt so schwach, daß man gleich die Lautsprecher parallel schalten kann. Es kann wohl kaum von erhöhtem Musikgenuß gesprochen werden, wenn durch diese Methode ein zweiter, imaginärer Klavierspieler eingeführt wird, der scheinbar unermüdlich, aber vergebens, dem ersten nach- jagt. Man darf dieses Verfahren daher in die Liste der Tonband- tricks und -spielereien einordnen.

Von Wert ist meinen Erfahrungen nach nur die zusätzliche, örtlich getrennte Höhenabstrahlung durch eine Kugel oder einen Würfel. Obgleich es zur Minderung der Intermodulation wünschenswert wäre, die Höhen vom Hauptlautsprecher fernzuhalten, tut man gut daran, keine derartigen Maßnahmen vorzusehen, um ein schein- bares Wandern der Schallquelle, etwa bei Klavierläufen, zu ver- meiden. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, ordnet man vorteil- haft Hochtonkugel und Tieftonbox in einer Linie hintereinander, vom Hörer aus gesehen, an.

Den Ausführungen von Herrn Westphal über die Qualität ge- wöhnlicher Lautsprecher und die Sinnlosigkeit, um Promille Ver- stärkerklirrfaktor zu kämpfen, schließe ich mich an. Welcher Hi-Fi- Fanatiker ist sich, abgesehen von den Lautsprecherverzerrungen, über die Klirrfaktoren und Intermodulations-Faktoren von UKW- Geräten, Tonbandgeräten und Platten mit Abtastern im klaren? Würde man ihm diese Werte, vor allem an den Frequenzband- grenzen, nennen, so würde er wahrscheinlich Kommafehler ver- muten. Bei Qualitäts-„Verbesserungen“, z. B. von 19-cm/sec- Halbspur auf 4,75-cm/sec-Viertelspur bei Tonbandgeräten (,„... von einer 38 cm/sec-Studiomaschine nicht zu unterscheiden .. ..*), deren Einführung leider von der Tendenz des Publikums begünstigt wird, das neuere stets für das bessere zu halten, scheint es nicht mehr verwunderlich, wenn sich der Hi-Fi-Freund in vielen Dingen im Ausland orientieren muß. In diesem Zusammenhang verdient der Lautsprecher U 8029X der schwedischen Firma Sinus wegen seiner vorzüglichen Qualität lobende Erwähnung (s. S. 543 dieses Heftes).

Zum Thema sei noch erwähnt, daß eine monophone Wiedergabe über eine eingangsseitig parallelgeschaltete Stereoanlage nicht immer voll befriedigt; bei einer, in Aufbau, Phasen- und Ampli- tudengang völlig symmetrischen Anlage scheint die Wiedergabe ziemlich scharf gebündelt aus der Mitte zwischen beiden Laut- sprechern zu kommen, wobei die Bündelung für die Höhen beson- ders ausgeprägt ist. Andererseits gibt diese Art der Wiedergabe einen gewissen Präsenzeffekt. Es stellte sich heraus, daß eine solche Anordnung die beste Stereowiedergabe gab; eine Beurtei- lung kann selbstverständlich nur mit 19-cm/sec-Halbspurbändern erfolgen. Mit einer solchen Anlage widerlegt man schnell jene Zweckgerüchte wie: Tiefen seien nicht ortbar, bei Stereowieder- gabe fielen Verzerrungen nicht so auf, 20 dB Übersprechdämpfung seien ausreichend usw. Bei großflächigen Lautsprecherkombi- nationen und nicht übertriebenem Abstand entsteht auch kein „Loch in der Mitte“, obgleich die leicht konkave „Bühne“ des Zweikanalverfahrens zu erkennen ist.

Dipl.-Ing. Artur Seibt, Eningen/Reutlingen

Bemerkungen zur Konstruktion von Tonbandgeräten FUNKSCHAU 1961, Heft 15, Seite 383 bis 385

Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel „Bemerkungen zur Konstruktion von Tonbandgeräten“ gelesen. Ich bemerke hierzu, daß die Aussage im ersten Absatz nur mit Einschränkungen gilt. Bekanntlich hat die Erhöhung des Rauschpegels eines gelöschten Bandes gegenüber dem jungfräulichen Band fast nichts mehr mit der Form des Löschstromes zu tun, solange nur die gradzahligen Harmonischen des Löschstromes genügend klein sind. Die Er-

FUNKSCHAU 1961 / Heft 21 1157

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höhung des Rauschpegels rührt im Wesentlichen von dem Einfluß des magnetischen Feldes der Erde her.

Nach den Untersuchungen von Dr. Krones (beschrieben in „Technik der Magnetspeicher*, Seite 506) wird der Rauschpegel eines gelöschten Bandes gegenüber dem jungfräulichen Band nicht erhöht, wenn die Löschung in einem gegen das Magnetfeld der Erde abgeschirmten Raum erfolgt. Deshalb kann man mit Sicher- heit sagen, daß die so geringe Erhöhung des Rauschpegels, wie sie sich nach den Angaben in Bild 1 Ihres Artikels für ka = 27 % ergibt, nur daher rührt, daß erst jetzt der Einfluß des unsymme- trischen Hochfrequenzstromes auf das Rauschen in die Größen- ordnung des Einflusses des magnetischen Feldes der Erde kommt. Wenn also Sprech- und Löschkopf gegen das Magnetfeld der Erde geschirmt werden, wird man überhaupt keine Erhöhung des Rauschpegels beim gelöschten Band gegenüber dem jungfräulichen Band feststellen, solange der Hochfrequenzstrom arm an phasen- verschobenen gradzahligen Harmonischen ist. Diese letzte Bedin- gung kann man betriebssicher nur durch den Gegentaktoszillator erfüllen. Dabei ist immer vorausgesetzt, daß Sprech- und Lösch- kopf remanenzfrei sind; das ist weitgehend bei großen hinteren Scherungsspalten erfüllt.

Zu den Angaben in Bild 1 möchte ich außerdem sagen, daß die Beurteilung des Einflusses des Hochfrequenzstromes auf das Rauschen nach der Größe des Klirrfaktors ka ziemlich unsinnig ist, weil die Erhöhung des Rauschpegels nur durch phasenver- schobene grädzahlige Harmonische verursacht wird. Der Klirr- faktor ka kann 100 % betragen, ohne daß sich das Rauschen er- höht, solange nur die Nulldurchgänge von Grundwelle und Ober- welle zusammenfallen.

Zu dem Absatz über Vierspurtechnik in Ihrem Artikel möchte ich ebenfalls noch einiges sagen. Tonköpfe können sicherlich genauer hergestellt werden, je schmaler die Tonspuren sind. Ebenso wird bei gleicher geometrischer Schiefstellung des Spaltes der Einfluß der Schiefstellung auf die Höhenwiedergabe bei schma- leren Spuren kleiner. Bei der Verringerung der Spurbreite darf man aber nicht den entscheidenden Nachteil der Erhöhung des Modulationsrauschens außer acht lassen, wie es leider auch in Ihrem Artikel geschehen ist. Bekanntlich verringert sich mit der Verkleinerung der Spurbreite auch die Dynamik, weil die Rausch- spannung als inkohärentes Signal, bei dem also die Leistungen addiert werden, nur mit der Wurzel aus der Verringerung der Spurbreite abnimmt, dagegen das Nutzsignal als kohärentes Signal linear mit der Verringerung der Spurbreite abnimmt. Dasselbe gilt auch für das Modulationsrauschen, das ja auch ein inkohärentes Signal ist.

Wenn also die Spurbreite um den Faktor 2 verringert wird, nimmt also auch der Modulations/Rausch-Abstand um 3dB ab. Da sich das Modulationsrauschen so äußert, daß das Spektrum des Nutztones verbreitert wird, wird sich das Modulationsrauschen bei der menschlichen Stimme und bei solchen Instrumenten, bei denen auf Grund des Anblasgeräusches oder der Streichgeräusche (bei Streichinstrumenten) bereits eine Verbreiterung des Spektrums des Grundtones besteht, kaum bemerkbar machen. Bei Klavier- musik aber, bei der der Anschwingvorgang kurz ist und der Ton dann nach einer gedämpften Sinus-Schwingung abklingt, das Spektrum des Grundtones also nicht verbreitert wird, macht sich ein zu starkes Modulationsrauschen sehr unangenehm bemerkbar.

Wenn etwa ein handelsübliches Doppelspielband verwendet wird, das im üblichen Arbeitspunkt (Maximum 160 Hz) und bei Halbspur einen Modulationsrauschabstand von nur etwa 29 dB hat, dann stört das Modulationsrauschen bereits bei Klaviermusik. Bei Vierspurtechnik, bei der der Modulations-Rauschspannungs-Ab- stand noch einmal um etwa 4 dB verringert wird, wird das Modu- lationsrauschen unerträglich.

Man kann hier einwenden, daß dieser Nachteil nicht durch die Gerätetechnik sondern durch die mangelnde Güte der Tonbänder verursacht wird. Aber die Vierspurtechnik ist ja von den Geräte- herstellern propagiert worden und nicht von den Bandherstellern, die sich durchaus der Grenzen ihrer Bänder bewußt sind.

Arnold Glaab, Bochum

Nochmals: Beschriftung von Selbstbaugeräten

FUNKSCHAU 1960, Heft 18, Seite 473 FUNKSCHAU 1961, Heft 13, Seite 353

In Heft 13/1961 berichtet Horst Zielasko über seine Erfahrungen bzw. über seinen Ärger mit der Veränderung der Abmessungen, die die Papiere in den Bädern erleiden. Diese Schwierigkeiten lassen sich leicht vermeiden durch Anwendung von Papieren wie Agfa-Correctostat. Dies ist ein absolut maßhaltiges Papier mit Aluminiumfolien-Einlage für Reproduktionszwecke.

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Heft 21 /FUNKSCHAU 1961

1158

Verstärkergehäuse sind keine Lautsprecher

Berge von Bildern häuften sich nach der Funkausstellung auf unseren Redaktions-Schreibtischen und nur eine Auswahl davon konnten wir auf den Kunstdrucseiten und im Textteil des Be- richtsheftes Nr. 19 unterbringen. Außerdem drängte die Zeit, denn das umfangreiche Heft erforderte mehr Arbeit als sonst und sollte doch pünktlich herauskommen.

Deshalb werden unsere Leser Verständnis dafür haben, daß das Bild 11 auf Seite 493, das wir hier nochmals als Bild 1 wieder- geben, zu einer falschen Unterschrift kam, oder vielmehr zu der richtigen Unterschrift wurde ein falsches Bild montiert. Die dar- gestellten Kästen sind nämlich keine Lautsprechergehäuse der Firma Heco, sondern Verstärkergehäuse der Firma Zeissler. Um die Sache richtigzustellen, zeigen wir hier nun ein echtes belform- Lautsprechergehäuse als Bild 2. Man erkennt darauf deutlich das im damaligen Text erwähnte Plastikgitter und den Kunstfolien- bezug.

Sicher werden auch Einzelheiten zu den Verstärkergehäusen nach Bild 1 interessieren; deshalb seien einige Daten hierzu in der Tabelle genannt.

Den beiden beteiligten Firmen Heco, Hennel & Co., Schmitten/ Taunus, und Roland Zeissler, Troisdorf/Rhld., danken wir für ihr Verständnis zu dieser Verwechslung.

Die Redaktion

Aus- Abmessungen ü N R Lack t führung |BXHXT in mm EB Sonstiges a 320X 130x180 glatt, blaugrün mit eingebautem Frontplatte grau Aluminium-Chassis b 320 X 100 X 200 Hammerschlag, Abdeckrahmen ver- graubraun nickelt, Aluminium- Chassis c 320X 125x240 glatt, blaugrün, Rückwand und Vor- Füße Kunststoff, derseite aus gezoge- grau nem Kunststoff, Aluminium-Chassis

Bild 1. Verstärkergehäuse der Firma Roland Zeissler

Bild 2. Ein Laut-

sprecher aus der

belform-Serie der Firma Heco

Nachrichten

Transistor-Lehrgang in Elmshorn. Die Handwerkskammer Lü- beck führt im Rahmen ihrer Elektronik-Lehrgänge auch einen Kursus über Transistortechnik durch. Er umfaßt 24 Unterrichts- stunden und kostet 48 DM. Zeit: 2. bis 12. April 1962; Ort: Elmshorn/Schleswig-Holstein.

Weitere Auskünfte über diesen Lehrgang sowie über die übri- gen, in Kiel, Neumünster und Elmshorn abgehaltenen Elektronik- Kurse gibt die Handrerkskammer Lübeck, Abt. Technik, Lübeck, Breite Straße 10-12.

AEG übernimmt Telefunken-Werk Wedel. Das in Wedel bei Hamburg gelegene Werk der Telefunken GmbH wird im Laufe der nächsten Monate schrittweise von der AEG für eine notwendig ge- wordene Erweiterung ihres Hamburger Betriebes übernommen, für die das Werk Wedel wegen seiner günstigen Lage besonders geeignet ist.

Der bisher in dem Werk untergebracte Teil der Rundfunk- geräte-Fertigung von Telefunken wird auf das Werk Hannover übertragen. Dort hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ein zweites Werk in Betrieb genommen und wird nun seine gesamte Rundfunk- und Fernsehgeräte-Fertigung in Hannover zusammen- fassen.

FUNKSCHAU 1961 / Heft 21

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Heft 21 /FUNKSCHAU 1961 1160

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Mehr grundlegende Kenntnisse sind nötig

Wer in den ersten Nachkriegsjahren die Prüfung als Rundfunkmechaniker- meister gemacht und sich seitdem nicht mehr ernstlich mit seinem Fach befaßt hat, ist heute weit ins Hintertreffen geraten. Damals stand die AM-Technik auf Kurz-, Mittel- und Langwellen im Mittelpunkt des Interesses, und der Elektronen- strahl-Oszillograf stellte den Gipfelpunkt der Meßtechnik dar. Seitdem sind der UKW-FM-Rundfunk, das Fernsehen und die Transistor-Technik hinzugekommen, ferner das Magnettongerät, der einfache und der Stereo-Plattenspieler sowie neuerdings das Fernsehen im UHF-Bereich. Diese Aufzählung ließe sich fast beliebig vermehren, wenn man alle Schaltfinessen der Fernseh- und UKW-Geräte hinzunehmen wollte.

Kurz und gut: In den Prüfungen werden Meister und Gesellen überfordert. Diese Erfahrung hat der Verfasser in den letzten Jahren vielfach gemacht und dabei gesehen, daß Prüflinge durchfallen, die es nicht verdient haben, die einfach das Pech hatten, aus der Fülle des möglichen Stoffes gerade das gefragt zu werden, was nicht im Blickpunkt ihres Interesses gestanden hatte. Dabei muß man sich darüber klar sein, daß das Fernsehen die meisten Techniker insofern überfordert, als ihre berufliche Tätigkeit sie derart in Anspruch nimmt, daß ihnen zum Lernen nicht viel Zeit bleibt. Das Fernsehgeschäft spielt sich nun ein- mal zu einem nicht unbedeutenden Teil in den Abendstunden ab, wenn der Kunde Zeit hat, sich in der Bedienung des Gerätes unterweisen zu lassen. Wann soll der angehende Meister also in die Fülle des Stoffes eindringen, der mög- licherweise in der Prüfung gefragt wird? Der Lehrling ist in dieser Hinsicht besser gestellt. Er genießt die Vorteile des Jugendschutzgesetzes, sieht aber da- gegen allzuoft nicht die Notwendigkeit ein, pauken zu müssen, um mit der Fülle des für ihn fremden Stoffes fertig zu werden. Schließlich darf auch nicht ver- gessen werden, daß der Bau von Fernsehantennen ihn vielfach von der Werkstatt fernhält, er also in dieser Zeit nichts von dem lernt, was er für die Gehilfen- prüfung dringend benötigt.

Daß junge Leute mit all diesen Schwierigkeiten fertig werden können, beweisen die zahlreichen Gehilfen- und Meisterprüfungen im Radio- und Fern- sehtechniker-Handwerk, die alljährlich abgelegt werden, selbst wenn man die Einsicht der Prüfungskommissionen in die bestehenden Schwierigkeiten der Prüflinge einkalkuliert. Es stimmt aber bedenklich, wenn man hört, wie viele schlaflose Nachtstunden die Vorbereitung gekostet hat, ja sogar, daß Kandidaten während der Vorbereitungszeit körperlich und geistig zusammengeklappt sind.

Besorgt fragt man sich, was werden soll, wenn die Fülle des Stoffes weiter anschwillt. Hat es doch nicht den Anschein, als ständen wir am Ende der Ent- wicklung. Man denke hier nur an die Transistor-Technik, zu deren grund- legendem Verständnis Gebiete beherrscht werden müßten, die heute noch weit außerhalb des Bereiches der Betrachtung, des Lehrens und Lernens liegen, was den zukünftigen Meister und Gesellen angeht. Gibt es einen Ausweg?

Als Lösung bietet sich die folgende Möglichkeit an: Anstatt den Lernenden mit der fast unübersehbaren Fülle des Stoffes teils weit auseinander liegender Gebiete zu befassen, wäre es wahrscheinlich nützlicher, ihm die Grundlagen ein- gehend beizubringen, zusammen mit den Methoden, wie man aus ihnen die Viel- falt der Praxis entwickelt. Es käme also auf einen gründlichen Unterricht in Algebra und Physik hinaus, wobei reine, nicht durch einen Zweck gebundene Wissenschaft zu betreiben wäre. Selbstverständlich hätte in der Physik die Lehre von der Elektrizität obenan zu stehen, wären die Beispiele und Aufgaben in der Algebra nach Möglichkeit dem Gebiet der Radio- und Fernsehtechnik zu entnehmen.

Das Verfahren hätte mehrere Vorteile. Der Lernende bekäme Grundlagen ver- mittelt, mit denen er sich selbst weiterhelfen kann und muß. Auf welche Gebiete er sie eines Tages anwenden kann, läßt sich heute noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Auf alle Fälle wäre er gerüstet, möge kommen, was da wolle. Anstatt aus zahlreichen Gebieten notwendigerweise zusammenhanglose Brocken zu lernen, bekäme er ein scharf umrissenes Wissen gründlich mit, was nicht zuletzt auch auf seine gesamte Geisteshaltung abfärben würde.

Es sei allerdings auch nicht verschwiegen, daß sich durch dieses Verfahren eine Kluft in der Ausbildung auftun könnte, nämlich die zwischen Theorie und Praxis. Aber wäre das nicht das kleinere Übel angesichts der Tatsache, daß heute die Menge des nötigen Wissens weit über das Maß dessen hinausgeht, was man in einer Gesellen- und Meisterprüfung billigerweise verlangen kann?

Dr. A. Renardy

1161

33. Jahrg. 1. November-Heft 1961 Nr. 21 Inhalt: Seite Leitartikel Mehr grundlegende Kenntnisse sind .ndlig - 4: 0nnneenen ng 537 Das Neueste Fernsehempfänger mit oder ohne W-Tell: 2... 538 Amateur-Sender „erfroren“ ..... 538

Interview-Mikrofon mit Abhörverstärker 538 Produktionszahlen ........ 22222222200. 538

Kommerzielle Technik Künstliche Erdsatelliten als

Fernmelde-Relais ........2222222200- 539 Internationales Fernseh-Festival in Montreux au... eat 539

Aus der Geschichte

Ein halbes Jahrhundert Phonotechnik .. 540 Robert Bosch Mechaniker und Unternehmer „u... ws 540

Elektroakustik

Die Technik von Diskussionsanlagen